Sportparlament nimmt revidiertes Doping-Statut an

02.12.2014 - Öffentlichkeitsarbeit

Das Sportparlament verabschiedete im Rahmen seiner 18. Versammlung am 28. November 2014 das revidierte Doping-Statut von Swiss Olympic. Es ersetzt dasjenige von 2009 und tritt am 1. Januar 2015 in Kraft.

Neu beinhaltet die Sanktion für den ersten, absichtlichen Doping-Verstoss in der Regel eine Sperre von vier statt zwei Jahren. Ausserdem verjährt ein Doping-Vergehen neu erst nach zehn statt nach acht Jahren. Somit können beispielsweise eingefrorene Doping-Proben bis zu zehn Jahre später erneut analysiert werden. Das neue Doping-Statut von Swiss Olympic verpflichtet zudem die Mitgliedverbände dazu, Dopingprävention nach Absprache und in Zusammenarbeit mit der Stiftung Antidoping Schweiz zu betreiben.

In der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic wählten die Delegierten der Mitgliedverbände den bisherigen Vize-Präsidenten Carl Gustav Mez zum neuen Präsidenten und Nachfolger des langjährigen Präsidenten Martin Sterchi. Der komplette Stiftungsrat von Antidoping Schweiz um Präsidentin Corinne Schmidhauser wurde zudem für zwei Jahre wiedergewählt.
 

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