Partner

Antidoping Schweiz ist auf nationaler und internationaler Ebene eine verlässliche und treibende Organisation für einen glaubwürdigen und sauberen Sport. Zur Erreichung unserer Ziele schliessen wir zweckdienliche Kooperationen und Abkommen. Wir beziehen unsere Partner bei der Problemlösung mit ein, entwickeln anwendungsorientierte Produkte und Dienstleistungen und bieten diese an. Damit sind wir als verlässliche und kompetente Partner anerkannt.

Partner – national

Bundesamt für Sport - BASPO

Durch den Beitritt zum Internationalen Übereinkommen vom 19. Oktober 2005 gegen Doping im Sport hat sich der Bund (Bundesamt für Sport - BASPO) verpflichtet, die Verbreitung von Doping im Sport zu bekämpfen. Im Jahr 2008 hat Swiss Olympic die Stiftung Antidoping Schweiz als nationale Agentur zur Bekämpfung von Doping gegründet. Der Bund hat über die Rahmenvereinbarung 2013 - 2016 sämtliche Aufgaben, die nicht hoheitlicher Natur sind, der Stiftung übertragen und die finanzielle Unterstützung dafür geregelt. Antidoping Schweiz unterstützt insbesondere die zuständigen Bundesstellen in deren Aufgabenwahrnehmung und vertritt die Sache der Dopingbekämpfung in entsprechenden nationalen Gremien.

Jugend + Sport

Jugend+Sport (J+S) ist das Sportförderungswerk des Bundes. Die Aus- und Weiterbildung der Leiter ist einer der Hauptpfeiler von J+S. Jedes Jahr sind rund 100'000 J+S-Leitende weitgehend ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen tätig, rund 60'000 von ihnen besuchen eine Aus- oder Weiterbildung. J+S setzt sich für Prävention und Gesundheitsförderung ein und thematisiert unerwünschte Begleiterscheinungen des Sports (Sucht, sexuelle Übergriffe, Gewalt und Doping). In Kooperation mit J+S verankert Antidoping Schweiz die Grundsätze der Dopingprävention in der Grundausbildung und engagiert sich durch das Anbieten des Moduls «Präventives Handeln: Sport ohne Doping» in der Weiterbildung der J+S-Leitenden.

Swiss Olympic

Swiss Olympic ist die Dachorganisation der Schweizer Sportverbände. Sie hat per 1. Juli 2008 die Dopingbekämpfung vollständig an die unabhängige Stiftung Antidoping Schweiz übertragen. Weiterhin bei Swiss Olympic angesiedelt ist die Disziplinarkammer für Dopingfälle (DK). Auf Antrag von Antidoping Schweiz entscheidet die DK erstinstanzlich und für alle bei Swiss Olympic angeschlossenen Sportverbände über die Sanktionen bei Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen. Rekurse gegen Entscheide der DK können an das Tribunal Arbitral du Sport (TAS) weitergezogen werden.

Cool and Clean

«cool and clean» ist das Präventionsprogramm im Schweizer Sport und setzt sich für fairen und sauberen Sport ein. Die operative Führung wird von Swiss Olympic wahrgenommen. Das Programm richtet sich an Sportvereine, Kader von Sportverbänden und Swiss Olympic Label-Schulen. Die Trägerschaft von «cool and clean» besteht aus Swiss Olympic, dem Bundesamt für Sport (BASPO) und dem Bundesamt für Gesundheit (BAG). «cool and clean» und Antidoping Schweiz haben sich zum Ziel gesetzt, die sich überschneidenden Informations- und Kommunikationskanäle systematisch und konsequent gemeinsam zu nutzen und zu optimieren .

AMGEN Schweiz

Die Schweizer Tochter des U.S. amerikanischen Biotechnologie-Unternehmens AMGEN beteiligt sich finanziell an ausgewählten Projekten im Zusammenhang mit der Erhebung von wissenschaftlichen Daten im Bereich der biologischen Langzeitprofile von Athleten. AMGEN unterstützte von 2009 bis 2012 das Projekt «Clean Water» im Vorfeld der Olympischen Spiele in London und finanzierte zusätzliche Blut-Dopingkontrollen bei Risikosportarten im Vorfeld der Olympischen Spiele in Sochi 2014.

Partner – international

Welt-Anti-Doping-Agentur

World Anti-Doping Agency (WADA) / Agence Mondial Antidopage (AMA). Die WADA wurde auf Grund der Ereignisse an der Tour de France 1998 am 10. November 1999 als eine Stiftung nach schweizerischem Recht in Lausanne gegründet. Im 36-köpfigen Stiftungsrat sind je zur Hälfte Regierungen und die Olympische Sportbewegung vertreten. Seit April 2002 ist der Sitz der WADA in Montreal, Kanada, mit einem europäischen Büro in Lausanne. Die Mission der WADA ist die Förderung und Harmonisierung der internationalen Dopingbekämpfung in allen Bereichen. Die WADA definiert den Welt-Anti-Doping Code und die zugehörigen International Standards. Antidoping Schweiz ist Signatar des Welt-Anti-Doping Codes und erfüllt die Anforderungen der «Code Compliance» der WADA vollständig.

Institute of National Anti-Doping Organisations (iNADO)

Die iNADO ist der Zusammenschluss von total über 40 nationalen Anti-Doping Organisationen (NADO) und auch regionalen Anti-Doping Organisationen (RADO). Die iNADO fördert den Austausch von Wissen und Praxiserfahrungen unter ihren Mitgliedern und spricht für sie mit einer gemeinsamen Stimme.

Deutschland, Frankreich, Österreich

Vier-Länder-Abkommen über eine enge Zusammenarbeit seit 2009. Die vier Agenturen arbeiten partnerschaftlich bei der Prävention, bei Rechtsfragen, bei Dopingkontrollen und in der Forschung regelmässig zusammen. Sie tauschen dazu Informationen und Fachpersonal aus. 2013 lancierten die drei deutschsprachigen Agenturen für ihre jugendliche Zielgruppe das Mobile Game «Born to Run» als weltweit erstes Spiel zur Dopingprävention auf mobilen Endgeräten.

Luxemburg

Vereinbarung mit Antidoping Schweiz seit 2009 im Bereich des Qualitätsmanagement

Norwegen

Vereinbarung mit Antidoping Schweiz seit 2008

USA

Zusammenarbeit seit 2009, aktualisierte Vereinbarung mit Antidoping Schweiz seit 2014. Diese Vereinbarung regelt unter anderem den regelmässigen Gedankenaustausch, die Absicht, weiterhin gemeinsame Projekte im Bereich der IT und deren Anwendung durchzuführen, bei Bedarf Mitarbeitende auszutauschen und im Bereich der Ermittlungen Informationen gegenseitig verfügbar zu machen.