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Nachweismethoden

Der Welt-Anti-Doping-Code (Code) definiert als Doping acht Regelverstösse. Unter anderem gilt als Regelverstoss der Nachweis verbotener Substanzen und Methoden, aber auch der Gebrauch oder versuchte Gebrauch dieser Substanzen und Methoden.
 
Der Nachweis erfolgt in speziell von der Welt-Anti-Doping-Agentur akkreditierten Labors, von denen es weltweit knapp 40 gibt. Dazu werden in der Regel Urin- und / oder Blutproben von Sporttreibenden genommen. Andere Körperproben wie z.B. Speichel oder Körperhaare sind heute nicht zugelassen, können aber unter Umständen bei der Abklärung von Begleitumständen zugezogen werden (z.B. Haaranalytik bei der Abklärung, ob über längere Zeit Drogen konsumiert wurde).
 
Seit der Einführung des Codes 2004 können gedopte Sporttreibende aber auch wegen „Gebrauch oder versuchtem Gebrauch“ sanktioniert werden. In diesen Fällen handelt es sich meistens um Hinweise aus anderen Untersuchungen wie z.B. Razzien, Beschlagnahmungen oder Zeugenaussagen.