
HMB (Beta-hydroxy-beta-Methylbutyrat) wird aus der essentiellen verzweigtkettigen Aminosäure Leucin gebildet. Etwa 5% des Leucins wird über Ketoisokaproat (KIC) zu HMB verstoffwechselt. Die körpereigene HMB-Produktion beträgt ca. 0.2 - 0.4 g pro Tag. KIC und HMB können in der Muskelzelle möglicherweise katabole (abbauende) Prozesse verringern. Die genaue Wirkungsweise ist jedoch nach wie vor unklar.
HMB wurde insbesondere mit einer Verbesserung von Kraftleistungen sowie einer erhöhten Muskelmassezunahme in Verbindung gebracht. Aufgrund der widersprüchlichen Studienlage und wenig überzeugenden Resultaten aus Studien mit trainierten Athleten gibt es aktuell jedoch wenige Argumente, um HMB im Sport einzusetzen. Zur Beantwortung einiger offener Fragen sind jedoch weitere gut kontrollierte Studien mit trainierten Athleten abzuwarten.