Verbotene Methoden

Die Dopingliste der WADA beschreibt drei verbotene Methoden. Untenstehende Module der Mobile Lesson von Antidoping Schweiz vermitteln wertvolles Wissen zu den beiden verbotenen Methoden M1 - Manipulation von Blut und Blutbestandteilen sowie M3 - Gendoping. Zur verbotenen Methode M2 - Chemische und physikalische Manipulation exisitiert bisher kein eigenes Modul, daher empfehlen wir hierzu das Modul «Analytik» der Mobile Lesson sowie unsere Erklärungen zum Kontrollablauf zu beachten.

Jederzeit verbotene Methoden (in und ausserhalb von Wettkämpfen)

M1 Manipulation von Blut

Neben verbotenen Substanzen stehen auf der Dopingliste auch verbotene Methoden. Dazu gehört die Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen. Sie ist verboten, weil sie die Sauerstoffversorgung des Körpers verbessert.

Nebenwirkungen: Es sind mehrere Fälle dokumentiert, z. B. Tyler Hamilton oder Riccardo Riccò, bei denen sich Sportler grossen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt haben, weil das Blut unsachgemäss abgenommen, gelagert, transportiert oder transfundiert wurde. Daraus kann eine lebensbedrohliche Blutvergiftung entstehen. Bei Fremdblutdoping sind weitere schwere Komplikationen möglich wie die Übertragung von fremden Krankheitserregern wie Hepatitis-Viren oder HIV oder eine Fremdblutunverträglichkeit und als Folge ein allergischer Schock, der bis zum Tod führen kann.


M3 Gendoping

Der wesentliche Unterschied von Gendoping zu herkömmlichem Doping besteht darin, dass dem Körper nicht mehr Dopingsubstanzen zugeführt werden, sondern genetisches Material.

Nebenwirkungen: Veränderungen des Erbguts durch Gendoping können nach heutigem Wissensstand nicht vollständig rückgängig gemacht werden. Zudem existieren weitere vielfältige Risiken des Gendopings (Herstellungsrisiko, Transferrisiko, genetisches Risiko und andere).


Grundlagen

S2 M1 Blut

Das Modul zum Thema Blut erklärt Zusammenhänge und Unterschiede zwischen Blutbildung, Hämatokrit, Höhentraining und biologischen Langzeitprofilen (Athlete Biological Passport).


Analytik

Im oder ausserhalb des Wettkampfes müssen Sportler Urin- oder/und Blutproben abgeben. Diese Proben werden in speziellen Anti-Doping-Labors mit unterschiedlichen Analysemethoden auf verbotene Substanzen getestet.


Selbsttest

Das vorhandene oder neu erworbene Wissen kann mittels Quizbuilder überprüft werden. Jeder bestimmt selbst, wie umfangreich der Selbsttest ausfallen soll. Eine abschliessende Auswertung dient als persönlicher Lernnachweis.

 

FAQ

Suchen Sie Informationen über die verbotene Methode M2 «Physikalische und chemische Manipulation»?

Hierzu empfehlen wir das Modul «Analytik» der Mobile Lesson sowie unsere Erklärungen zum Kontrollablauf.