Newsmail 38 – Nach London ist vor London
Ausgabe 38, August 2012: Die Olympischen Sommerspiele 2012 in der englischen Metropole gehören zwar der Vergangenheit an, doch beginnen bereits am 29. August die Paralympics 2012 in London. Rekordträchtige 1‘250 Dopingkontrollen sollen im Rahmen der Paralympics 2012 durchgeführt werden.
1‘250 Dopingkontrollen an den Paralympics
Die Paralympischen Spiele in London (29. August bis 9. September 2012) werden zum Rekord-Ereignis: 20 Sportarten, 503 Wettkämpfe, 4200 Athletinnen und Athleten aus 165 Nationen. Darunter werden auch 25 Schweizer Athletinnen und Athleten um die Medaillen kämpfen.
Ebenso werden im Zusammenhang mit den Anti-Doping-Bemühungen während den Paralympics 2012 neue Rekorde aufgestellt. Insgesamt sind 1‘250 Dopingproben geplant, was einer Steigerung von 25% im Vergleich zu den Paralympics in Peking 2008 entspricht. Die Proben werden unter der Leitung des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC) angeordnet und ausgewertet. Die WADA ist mit einem sogenannten Independent Observer Program als Beobachter vor Ort.
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Erfolgreiche Präventionsarbeit in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic
Während den Olympischen Sommerspielen in London wurden die Medaillen der Sportstars gefeiert. Doch auch hinter den Kulissen wurden Spitzenleistungen erbracht: Die grösste Anti-Doping-Offensive in der Geschichte des Sports mit 5‘000 geplanten Kontrollen konnte umgesetzt werden. Rund ein Dutzend Athletinnen und Athleten wurden unmittelbar vor oder direkt im Anschluss an ihre Wettkämpfe positiv auf verbotene Substanzen getestet. Wir haben auf unserer Facebook Fanpage im Detail über diese Dopingfälle berichtet. Auch Antidoping Schweiz setzte in enger Zusammenarbeit mit Swiss Olympic in diesem Jahr neue Massstäbe hinsichtlich der Vorbereitung auf Olympische Spiele.
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Happy Birthday, App!
Unsere App zur Medikamentendatenbank feierte Anfang August ihren ersten Geburtstag. Innert Jahresfrist verzeichnete die App „Antidoping Switzerland“ total über 11’500 Downloads via iTunes Store oder Google Play. Die mobile Version entspricht dem modernen Nutzerverhalten, denn bereits erfolgen über 57% alle Abfragen via App.
Per Ende September 2012 erscheint ein Update zu unserer App mit einigen schönen Neuerungen. Was genau ändern wird, sagen wir jetzt noch nicht. Ihr dürft also gespannt sein.
Mobile-Version von SIMON bei Kontrollpool-Athleten beliebt
Damit Athleten ihren Meldepflichten einfacher nachkommen können, hat Antidoping Schweiz eine mobile Version des Managementsystems SIMON entwickelt, die seit rund einem Vierteljahr zur Verfügung steht. Mit dieser Neuerung können bereits eingereichte Angaben zum Aufenthaltsort (Whereabouts) schnell und einfach geändert oder ergänzt werden. Mit Hilfe der GPS-Funktion kann zudem der aktuelle Standort direkt übernommen werden. Mit dieser Anwendung steht den Athleten ein mobiles, modernes, einfach und überall anwendbares Hilfsmittel für die Erfüllung der Meldepflichten über unser Managementsystem SIMON zur Verfügung.
Die mobile Version von SIMON kommt bei den Schweizer Kontrollpool-Athleten gut an. Bereits wird ca. jede vierte Eingabe auf SIMON mobil erstellt.
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Darf ich vorstellen: Markus Bleuer, Kontrollkoordinator
Unter den 1‘000 Mitarbeitern, die in London während der Olympischen Sommerspiele dafür sorgten, dass die grösste Anti-Doping-Offensive in der Geschichte des Sports in organisatorischer Hinsicht reibungslos über die Bühne ging, war auch ein Mitarbeiter von Antidoping Schweiz. Markus Bleuer stellt sich kurz vor.
Name, Vorname: Bleuer Markus
Funktion: Kontrollkoordinator
Meine Aufgaben bei Antidoping Schweiz bestehen darin: …jährlich über 1‘000 Dopingkontrollen zu organisieren. Gelegentlich gelingt es mir auch, meine Arbeitskollegen zu unterhalten.
An meinem Arbeitsplatz: …laufen die Drähte heiss.
Bei meiner Arbeit ist mir wichtig: Das Gefühl, mit meinem Job die Siegeschancen der sauberen Athleten zu erhalten oder bestenfalls sogar zu erhöhen.
In meiner Freizeit: …Freizeit? Wie? Hab ich nicht… bin immer im Dienst!

