Newsmail 39 – Neue E-Learning Angebote im Sinne der Dopingprävention
Ausgabe 39, September 2012: In Newsmail 39 verkünden wir die Lancierung neuer E-Learning-Module, insbesondere zu Ethik im Sport sowie zu Gendoping. Zusätzlich berichten wir über verschiedene Kooperationen und Veranstaltungen.
Ab sofort stehen auf Clean Winner drei zusätzliche Module zur Verfügung. Zur Thematik Ethik im Sport existieren zwei Module, in welchen in erster Linie die persönliche Meinung gefragt ist. Das dritte Modul handelt von Suchtmitteln und Drogen und deren Gefahr für die Karriere von Sportlern.
Zusätzlich zu den drei neuen Modulen präsentiert sich die Plattform in einem neuen Kleid. Nebst einigen technischen Anpassungen im Hintergrund haben wir auch eine Namensänderung vollzogen. Statt wie bisher «Real Winner» heisst das Programm ab sofort «Clean Winner»! Wir unterstreichen damit noch stärker die Ausrichtung unserer Haltung für sauberen Sport.
Clean Winner ist ein online Ausbildungsprogramm für Athleten und Betreuer, welches den Welt Anti-Doping Code behandelt. Hier erhalten Sie Basiswissen zum Code in zwölf kurzen, frechen und unterhaltsamen Modulen. Sie brauchen nicht das ganze Programm auf einmal durchzugehen. Sobald alle Module geschafft sind, wird Ihnen ein Zertifikat ausgestellt.
Das 16. Modul der E-Lesson «Substanzen und Methoden» steht bereit – M3 Gendoping! Der neuste Clip der E-Lesson von Antidoping Schweiz ersetzt die Gendoping-Broschüre aus dem Jahre 2007 und versucht, das komplexe Thema rund um die verbotene Methode «Gendoping» interdisziplinär zu erklären. Der Inhalt richtet sich wiederum in erster Linie an Sekundarschüler der Stufe II und knüpft bezüglich Aufbau und Darstellung nahtlos an die nun seit einem Jahr bestehenden 15 Lernclips der E-Lesson an.
So wird dem interessierten User zuerst erklärt, was hinter dem Begriff «Gendoping» eigentlich genau steckt, bevor multimediale Lernclips mit detaillierten Informationen aus Forschung und Sport das komplexe Thema schülergerecht erklären. Mehrfach kann innerhalb des Clips anhand von Kontrollfragen geprüft werden, ob das eben Erlernte verstanden wurde.
Wie schon die Gendoping-Broschüre in gedruckter Form ist auch die interaktive E-Lesson zum Thema Gendoping in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsjournalist Beat Glogger entstanden. Gendoping ist seit 2002 gemäss Dopingliste der WADA als Methode verboten.
Die Kooperation mit den Swiss Olympic Labelschulen im Bereich der Nutzung der E-Learning-Angebote von Antidoping Schweiz für den Unterricht läuft gut. Die nun eintreffenden interessanten und durchwegs sehr positiven Feedbacks zu den E-Learning-Angeboten sind sehr wertvoll, da sie helfen, unsere Dienstleistungen im Sinne der Dopingprävention bei Jugendlichen weiter zu verbessern.
Zudem wird Antidoping Schweiz anlässlich der Science Comm am 28. September 2012 in Rapperswil die E-Lesson rund 300 weiteren Bildungsverantwortlichen präsentieren können.
In der Schweizer Handelszeitung erschien letzthin ein interessanter Artikel zur Firma Berlinger, welcher die Entstehungsgeschichte der heute weltweit verwendeten Sicherheitsbehälter für Dopingproben (BEREG-KIT) beleuchtet. Alles begann Anfang der 1990er Jahre, als Matthias Kamber auf der Suche nach einem sich verfärbenden Klebeband war...
Durch bewusst kontrovers gestaltete Diskussionen neue Ansätze für alltägliche Probleme finden - das war das Ziel der «Journée critique des enquêtes, contrôles et analyses», organisiert durch Antidoping Schweiz. Die Tagung fand am 6. September im Haus des Sports in Ittigen zum zweiten Mal statt und bot den Rahmen, in welchem Verbände wie die «Union Cycliste Internationale» (UCI) und die «International Association of Athletics Federations» (IAAF) mit dem «Laboratoire suisse d'Analyse du Dopage» (LAD) und Vertretern von Antidoping Schweiz Fragen aus der Dopingbekämpfung diskutieren konnten.
Dieses Jahr betraf ein Themenschwerpunkt die Frage, inwieweit die weltweit propagierte Forcierung um fast jeden Preis von Kontrollen ausserhalb des Wettkampfs noch zeitgemäss sei. „Ich erlebte fundierte und kontroverse Diskussionen zu den gesetzten Themen. Die Hoffnung, neue Lösungsansätze für bestehende Probleme herauskristallisieren zu können, wurde teilweise erfüllt“, zog Marco Steiner, Leiter Kontrollen & Ermittlungen bei Antidoping Schweiz ein erstes Fazit.
In einer losen Serie stellen wir die Mitarbeitenden von Antidoping Schweiz vor und gewähren einen Einblick in unseren Arbeitsalltag.
Das heutige Portrait gehört zu:
Christoph Pamberg, Rechtsanwalt
Funktion: Verantwortlicher Rechtsdienst
Meine Aufgaben bei Antidoping Schweiz bestehen darin: ...die Verfahren gegen Dopingsünder zu führen, Antidoping Schweiz vor dem TAS zu vertreten sowie alles andere, was irgendwie mit Recht zu tun hat, zu erledigen.
An meinem Arbeitsplatz: ...liegen abgewetzte Gesetzestexte.
Bei meiner Arbeit ist mir wichtig: ...dass es nicht langweilig wird.
In meiner Freizeit: ...arbeite ich prinzipiell nicht, sondern stehe auf einem Fussballfeld herum.

