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Aromatasehemmer (S4)

Bei Frauen werden Aromatasehemmer vor allem bei Brustkrebs-Patientinnen in den Wechseljahren eingesetzt. Sie hemmen ein Enzym, dass die Bildung von Östrogen (weibliches Sexualhormon) im Fettgewebe, Muskeln, Leber und Brustdrüse steuert. Im Sport sind sie verboten, da sie auch die Umwandlung (Aromatisierung) von exogen (von aussen) zugeführten Anabolika in Östrogene verhindern sollen. Exogen zugeführte Anabolika können zu Östrogenen umgewandelt werden. Dies kann bei Männern zu einer unnatürlichen Brustbildung (Gynäkomastie) führen. In Body-Builder-Kreisen wird dies auch als "Bitch-Tits" bezeichnet. Aromatase-Hemmer sind im Sport bei Männern seit dem 1.9.2001 verboten. In der Dopingliste gehören sie zur Substanzklasse der antiöstrogenen Wirkstoffe (S4).

Verwandte Einträge: Antiöstrogene (S4)
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