
Biochemisches Analyseverfahren, bei dem organische Verbindungen aufgrund ihrer unterschiedlichen Wanderungsgeschwindigkeiten im elektrischen Feld aufgetrennt werden. Die Wanderungsgeschwindigkeit hängt dabei ab von der Stärke des elektrischen Feldes, der Grösse und Ladung der Probe sowie der Porengrösse des aus vernetzten Molekülen bestehenden Trägergels. Eine spezielle Form der Gelelektrophorese, die isoelektrische Fokussierung, wird zum Beispiel für den Nachweis des EPO-Missbrauchs aus Urinproben verwendet.