Die im Sport verbotenen
Narkotika sind starke Schmerzmittel aus der Klasse der Opiate. Typische Beispiele sind Morphin, Heroin oder Methadon.
Wirkungen
Narkotika wirken auf das Nervensystem und dämpfen den Schmerz. In geringen Dosen heben sie die Stimmung (Euphorie).
Nebenwirkungen
Narkotika können die Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit beeinträchtigen. Sie führen zu Stimmungsveränderungen bis zu psychischen Störungen und Sucht. In hohen Dosen führen sie zu Bewusstseinstrübung, zur Lähmung des Atemzentrums und zum Tod.
Anwendung in der Medizin
Sie werden zur Schmerzstillung bei schweren Erkrankungen (z.B. unheilbarem Krebs) oder zur Suchtbekämpfung unter medizinischer
Kontrolle (Heroinabgabe, Methadon-Programm) angewendet.
Anwendung im Sport
Narkotika sind Wettkampfdrogen, welche in schmerzverursachenden Sportarten wie Kampfsportarten eingesetzt werden. Sie sind seit 1967 im
Wettkampf verboten. Dank wirkungsvoller
Dopingkontrollen im
Wettkampf kommen sie heute praktisch nicht mehr vor.
Schlagzeilen
2004: Dem belgischen Radprofi
Christophe Brandt, wurde bei einer
Dopingkontrolle während der Tour de France 2004 die
Einnahme von Methadon nachgewiesen. Daraufhin schloss ihn die Rennkommission von der weiteren Teilnahme an der Tour de France aus.