Antidoping Schweiz zum Entscheid des IOK betreffend russischer Olympia-Teilnahme

06.12.2017 - Öffentlichkeit

Antidoping Schweiz begrüsst den klaren und fairen Entscheid des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) der Suspendierung Russlands an den nächsten Winterspielen 2018 in PyeongChang. Der Entscheid des IOK beruht auf den Erkenntnissen und Empfehlungen der Untersuchungskommission, geleitet von Alt-Bundesrat Samuel Schmid. Im Bericht wird klar bestätigt, dass es in Russland ein systemisches Doping gab, das einerseits das russische Sportministerium und andererseits das Russische Olympische Komitee zu verantworten haben. Konsequenterweise werden diese dafür sanktioniert. Russische Athletinnen und Athleten hingegen können unter strengen Bedingungen und ohne nationale Embleme und Hymne in PyeongChang teilnehmen. «Dies ist ein starkes Signal des IOK für einen sauberen Sport und gegen Doping» sagt Matthias Kamber, Direktor von Antidoping Schweiz. Und: «Es ist kein politisches, sondern ein sportlich faires Urteil.»

Antidoping Schweiz ist Mitglied des Instituts Nationaler Anti-Doping-Organisationen iNADO. Die Stellungnahme der iNADO ist hier zu finden.