Handballer wegen Dopings für vier Jahre gesperrt

30.04.2018 - Recht

Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic hat den Handballer Arthur Gardent für vier Jahre gesperrt und zu einer Zahlung von 3’000 Franken verurteilt.

Der professionelle Handballspieler Arthur Gardent (20) wird von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic wegen eines Verstosses gegen die Anti-Doping-Regeln für vier Jahre gesperrt, beginnend am 26. Oktober 2017. Aufgrund eines Hinweises der schweizerischen Zollbehörden wurde der Franzose, der in der Schweiz beim RTV 1879 Basel in der Swiss Handball League (NLB) engagiert war, von Antidoping Schweiz einer Dopingkontrolle unterzogen. In der Laboranalyse wurde ihm die Einnahme des im Sport jederzeit verbotenen Anabolikum Metandienon nachgewiesen.

Der Athlet muss neben einer Busse, auch die Analyse- und Verfahrenskosten sowie eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von rund 3'000 Franken übernehmen.

An der mündlichen Anhörung vor der Disziplinarkammer führte der Spieler aus, dass er die verbotene Substanz in Tablettenform von einem Athletenkollegen in seiner Heimat erhalten habe. Antidoping Schweiz erinnert alle Athletinnen und Athleten daran, vor jeder Anwendung eines Medikamentes dessen Doping-Status mittels Medikamentenabfrage Global DRO (via Website www.antidoping.ch oder Mobile App) zu überprüfen. Zudem wird eindringlich davor gewarnt, unbekannte Mittel zu konsumieren.