Keine Manipulation bei Urinflaschen

22.02.2018 - Athleten-Info

Integrität von Dopingproben zu keinem Zeitpunkt gefährdet

Das Wichtigste beim Dopingkontrollmaterial ist, dass es intakte Dopingproben gewährleistet. Medienreportagen mögen in den vergangenen Wochen das Vertrauen in das Kontrollmaterial in Frage gestellt haben. Haben Athletinnen und Athleten Grund zur Besorgnis, dass ihre Dopingproben manipuliert werden konnten?

In der ARD-Sendung war sichtbar, wie vereinzelte Urinflaschen des neuen Typs «BEREG KIT Geneva» nach der Kühllagerung von Hand geöffnet werden konnten. In der Folge hat die Welt-Anti-Doping Agentur WADA empfohlen, an den Olympischen Spielen in PyeongChang wieder das Vorgängermodell «BEREG-KIT» zu verwenden. Auch Antidoping Schweiz setzt ab sofort diese BEREG-KITS mit zusätzlichen Sicherheitsmerkmalen ein. Dies insbesondere, um das Vertrauen der Athleten in den Kontrollprozess zu stärken. Laut Samuel Quinche, Leiter Kontrollen, Ermittlungen & Profile, war jedoch «die Sicherheit der Dopingproben bei Antidoping Schweiz zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da die bestehenden Kontrollmechanismen eine unbemerkte Manipulation ausschliessen». Antidoping Schweiz setzt auch in Zukunft alles daran, die Integrität von Dopingproben sicherzustellen.

Medienmitteilung Berlinger Special AG: Einheitlicher Sicherheitsstandard für Dopingproben-Kits

Medienmitteilung WADA: WADA update regarding new generation BEREG-KIT Geneva security bottles