Stellungnahme: WADA erhält Daten aus dem russischen Labor nicht fristgerecht

24.01.2019 - Internationale Zusammenarbeit

Laut Medienmitteilung vom 22.1.2019 hat die Welt-Anti-Doping-Agentur WADA nun Mitte Januar Zugang zu den Daten des Moskauer Labors der russischen Anti-Doping-Agentur RUSADA. Eine der Bedingungen für die Wiedereinsetzung der RUSADA, die vor fast drei Jahren als nicht-regelkonforme (non-compliant) Agentur ausgeschlossen wurde, war die Öffnung des Labors bis zum 31.12.2018.

Mit dem Erhalt der Daten sei die Sache allerdings nicht abgeschlossen. Ernst König, Direktor von Antidoping Schweiz, meint: «Dass man nun im Besitz der Daten ist, ist ein Fortschritt. Wir müssen nach vorne schauen, denn die eigentliche Arbeit beginnt erst jetzt. Entscheidend ist die Überprüfung und die Auswertung der Daten – und was danach damit gemacht wird.»

Zur Medienmitteilung der nationalen Agenturen (Englisch)