Unihockey-Spieler wegen Dopings für vier Jahre gesperrt

27.05.2019 - Recht

Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt den Unihockey-Spieler Mikael Karlsson wegen Kokain-Konsums für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung.

Der 37-jährige Schwede Mikael Karlsson ist von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) wegen Vorhandensein der im Wettkampf verbotenen Substanz Kokain in der Dopingprobe des Athleten für vier Jahre gesperrt worden. Die Sperre gilt seit dem 16. November 2018, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten weltweit wirksam.

Aufgrund einer Dopingkontrolle anfangs Oktober 2018 wurde der Profi-Spieler positiv auf Kokain getestet. Die DK hat daraufhin auf Antrag von Antidoping Schweiz eine provisorische Sperre ausgesprochen. Im anschliessend eröffneten Disziplinarverfahren wurde der Athlet zu einer Sperre von vier Jahren verurteilt. Zusätzlich muss der Verurteilte Kontroll-, Analyse- und Verfahrenskosten sowie eine Parteientschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von 2'292.95 Franken übernehmen. Der Entscheid ist noch nicht rechtskräftig.

Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass Stimulanzien – zu denen auch illegale Drogen wie Kokain und Amphetamine gehören – im Wettkampf verboten sind. Der Nachweis dieser Substanzen, unabhängig von Zeitpunkt oder Zweck der Anwendung, in einer Wettkampf-Kontrolle wird als positive Probe beurteilt. Kokain gilt als nicht-spezifische Substanz, für welche eine Standardsperre von vier Jahren gilt.