Zwei Dopingfälle und ein TAS-Urteil

22.01.2015 - Recht

Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) hat die zwei Athleten Christian Wyss (paralympisches Bogenschiessen) und Alexander Von Euw (Mountainbike) wegen Dopingvergehen zu je zwei Jahren Sperre verurteilt.

Zudem hat der internationale Sportgerichtshof (TAS) ein Urteil der DK teilweise revidiert und die Sperre des Boxers Nasi Hani von 20 Monaten auf zwei Jahre verlängert. Dieser Fall war von Antidoping Schweiz an das TAS weitergezogen worden.

Christian Wyss (paralympisches Bogenschiessen) wurde nach einer Kontrolle im Wettkampf am 6. Juli 2014 die Einnahme der verbotenen Substanz Kokain nachgewiesen. Die DK hat jenes Wettkampfergebnis annulliert und den 48-jährigen Athleten für zwei Jahre ab dem 30. August 2014 gesperrt. Zudem muss Christian Wyss Kosten von insgesamt 1270 Franken übernehmen.

Alexander Von Euw (Mountainbike) wurde nach einer Wettkampfkontrolle am 24. August 2013 positiv auf die verbotene Substanz Metandienon getestet. Der 48-Jährige ist von der DK zu einer Sperre von zwei Jahren, beginnend am 16. Oktober 2014, und zur Übernahme der Kosten von total 1886 Franken verurteilt worden. Zudem werden sämtliche zwischen dem 24. August 2013 bis am 15. Oktober 2014 erzielten Resultate aberkannt.

Nasi Hani (Boxen) war wegen der Einnahme dreier verbotener Substanzen, darunter dem anabolen Steroid Testosteron, von der DK für 20 Monate gesperrt worden. Neu ist der 32-Jährige vom TAS zu einer Sperre von zwei Jahren, beginnend ab dem 13. August 2013, verurteilt worden. Antidoping Schweiz hatte das erstinstanzliche Urteil der DK an das TAS weitergezogen.