Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ)

Falls ein Sportler aus gesundheitlichen Gründen eine verbotene Substanz oder Methode benötigt, hat er die Möglichkeit, einen Antrag für eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ) zu stellen. Von dieser Möglichkeit kann jedoch nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn keine angemessene therapeutische Alternative zur Anwendung der verbotenen Substanz oder der verbotenen Methode besteht. Es ist somit die Pflicht der Antragstellenden sicherzustellen, dass entsprechende ärztliche Abklärungen im Vorfeld erfolgt sind.

Je nach Sportart, Zugehörigkeit zu einem Kontrollpool und Teilnahme an internationalen Wettkämpfen ist vorgängig ein ATZ-Antrag beim entsprechenden Internationalen Sportverband oder bei Antidoping Schweiz einzureichen. Athleten, die in keinem Kontrollpool eingeteilt sind und nicht an internationalen Wettkämpfen teilnehmen, können einen ATZ-Antrag nachträglich einreichen.

Mehr dazu in der sportartspezifischen Abfrage: