News https://www.antidoping.ch/ de Fachärztin/-arzt FMH Allgemeine Innere Medizin für die ATZ-Kommission https://www.antidoping.ch/news/fachaerztin-arzt-fmh-allgemeine-innere-medizin-fuer-die-atz-kommission <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Fachärztin/-arzt FMH Allgemeine Innere Medizin für die ATZ-Kommission</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi., 05.05.2021 - 08:36</span> <p><strong>Wir schützen den Anspruch der Sporttreibenden auf einen dopingfreien Sport. </strong></p> <p>Die Stiftung Antidoping Schweiz ist das Kompetenzzentrum der Schweizer Dopingbekämpfung und verantwortlich für Kontrollen und Ermittlungen, Prävention und Information, angewandte Forschung sowie internationale Zusammenarbeit. Antidoping Schweiz setzt sich für einen dopingfreien Sport ein.</p> <p>Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung eine/n</p> <h2>Fachärztin/-arzt FMH Allgemeine Innere Medizin für die ATZ-Kommission</h2> <p>Benötigen Sporttreibende aus gesundheitlichen Gründen eine gemäss Dopingliste verbotene Substanz oder Methode, gibt es die Möglichkeit, einen Antrag für eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ) zu stellen.<br /> Die Kernaufgabe der ATZ-Kommission ist es, ATZ-Anträge anhand von medizinischen Unterlagen auf Erfüllung der Voraussetzungen für den Erhalt einer ATZ zu prüfen. In dieser Funktion beteiligen Sie sich aktiv an der Diskussion unter den Ärztinnen und Ärzten der ATZ-Kommission. Sie fällen Ihren Entscheid fachlich fundiert und in Übereinstimmung mit den Ausführungsbestimmungen für ATZ von Antidoping Schweiz.<br /> Die Kommunikation mit Athletinnen und Athleten sowie behandelnden Ärztinnen und Ärzten inkl. Übermittlung der Entscheide der ATZ-Kommission, fällt in den Aufgabenbereich der Geschäftsstelle von Antidoping Schweiz.<br /> Der Aufwand zur Beurteilung der ATZ-Anträge kann variieren und beträgt durchschnittlich etwa eine Stunde pro Monat. Im Sinne der Sportlerinnen und Sportler streben Sie jeweils eine Beurteilung innert weniger Tage an (digital). Die ATZ-Kommission trifft sich zu zwei Sitzungen pro Jahr in der Geschäftsstelle von Antidoping Schweiz in Bern.</p> <p>Sie verfügen über einen Facharzttitel FMH in Allgemeiner Innerer Medizin und mit Vorteil über den Interdisziplinären Schwerpunkt Sportmedizin SEMS. Sie haben sehr gute Sprachkompetenzen in Deutsch oder Französisch mit guter Kenntnis der anderen Sprache.<br /> Die Tätigkeit als Mitglied der ATZ-Kommission von Antidoping Schweiz erfordert ein klares Bekenntnis zu sauberem Sport. Mitglieder der ATZ-Kommission deklarieren gegenüber Antidoping Schweiz sämtliche ihrer Engagements im Leistungssport, seien sie ehrenamtlich oder entschädigt.</p> <p>Fühlen Sie sich angesprochen? Carmela Herzog und Carina Brunner vom Bereich Pharmazie und Medizin geben Ihnen gerne weitere Auskünfte: 031 550 21 28, <a href="mailto:med@antidoping.ch">med@antidoping.ch</a>.<br /> <br />  </p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/17" hreflang="de">Stellenangebote</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-05-05T12:00:00Z" class="datetime">Mi., 05.05.2021 - 12:00</time> Wed, 05 May 2021 08:36:50 +0000 tobias.baumberger 320 at https://www.antidoping.ch Jahresmedieninformation 2021 https://www.antidoping.ch/news/jahresmedieninformation-2021 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Jahresmedieninformation 2021</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 20.04.2021 - 09:00</span> <h2><strong>Ziele 2020 wurden trotz Corona grösstenteils erreicht</strong></h2> <p><!--break--></p> <p><strong>Das Geschäftsjahr 2020 von Antidoping Schweiz wurde sehr stark von der COVID-19-Pandemie geprägt. Der Grossteil der Ziele konnte zwar dank der grossen Flexibilität aller Mitarbeitenden erreicht werden, bei der Kontrolltätigkeit mussten jedoch Einschränkungen in Kauf genommen werden.</strong></p> <p> </p> <p><strong>Dopingkontrollen unter Einhaltung von Schutzkonzepten</strong></p> <p>Die Kontrolltätigkeit wurde durch die COVID-19-Pandemie massgeblich erschwert, wodurch weniger Dopingkontrollen durchgeführt werden konnten als geplant. Unter Anwendung von Schutzkonzepten kam die Kontrolltätigkeit jedoch nie vollständig zum Erliegen, so konnten im Berichtsjahr trotz der schwierigen Bedingungen 1’538 Dopingkontrollen durchgeführt werden, was ca. 76% des Vorjahres entspricht. 1'194 Kontrollen fanden ausserhalb des Wettkampfes und 389 im Wettkampf statt. Die zahlreichen kurzfristigen Verschiebungen und Absagen von Wettkämpfen sowie die oftmals unklare Saisonplanung der Athletinnen und Athleten erschwerten die Koordination der Dopingkontrollen erheblich.</p> <p><strong>Nachanalysen von langzeitgelagerten Proben</strong></p> <p>Insgesamt wurden 109 Nachanalysen in 87 Urin- und Blutproben aus den Jahren 2012 bis 2016 und aus diversen Sportarten durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Analyselabor in Lausanne wurden die Proben aufgrund von diversen Kriterien gezielt ausgewählt. Berücksichtigt wurden unter anderem internationale Vorfälle in den entsprechenden Sportarten, Entwicklungsschritte in der Analysetechnik sowie neue Erkenntnisse über verbotene Substanzen. Die Resultate der Nachanalysen fielen durchgehend negativ aus, das heisst, es wurden auch bei einer erneuten Untersuchung der Dopingproben keine verbotenen Substanzen festgestellt.</p> <p><strong>Zehn Verstösse gegen die Anti-Doping-Bestimmungen</strong></p> <p>Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) fällte im vergangenen Jahr zehn Entscheide zu Dopingverstössen. Daraus resultierten neun Sanktionen zwischen einer Verwarnung bis zu 48 Monaten Sperre. Sieben Fälle betrafen die Anwendung, die versuchte Anwendung oder den Besitz von Anabolika oder Hormon- und Stoffwechsel-Modulatoren, ein Fall betraf die Einnahme diverser Anabolika und in einem weiteren wurde EPO nachgewiesen.</p> <p><strong>Ausbau der internationalen Ermittlungen</strong></p> <p>Die strategische Entwicklung der Ermittlungsabteilung wurde im Berichtsjahr weiter vorangetrieben. Der Fokus lag dabei weiterhin auf der Zusammenarbeit mit den diversen Strafverfolgungsbehörden, insbesondere aber auch auf der eigenen Ermittlungstätigkeit. So konnte Antidoping Schweiz im Berichtsjahr diverse Ermittlungen internationalen Ausmasses anstossen und massgeblich daran mitwirken. Die Grundlage für solche Ermittlungen bilden oftmals Verdachtsmeldungen durch Informanten oder sogenannte «Whistleblower».</p> <p><strong>Dopingprävention vermehrt auf digitalem Weg</strong></p> <p>Die Pandemie hatte auch Auswirkungen auf die Präventionsaktivitäten. Die Ausbildungsformate mussten an die wechselnden Bedingungen angepasst und mehrheitlich digitalisiert werden. Insgesamt wurden rund 1'400 Athletinnen und Athleten im Präsenzunterricht und knapp 9'000 Personen durch digitale Präventionsmassnahmen ausgebildet. Die neue und komplett überarbeitete Webseite von Antidoping Schweiz konnte mit knapp 210’000 Besuchen eine neue Jahresbestmarke erreichen. Ende Jahr bediente Antidoping Schweiz alle Nationalen Sportverbände mit einer Anti-Doping-Rubrik für ihre Webseiten, um allen Athletinnen und Athleten sowie allen Interessierten einen einfacheren Zugang zu den relevanten Informationen zu bieten.</p> <p><strong>Intensive Planung durch Olympia-Verschiebung</strong></p> <p>Nachdem die Kontrollintensität dank sicheren Schutzkonzepten und intensiver Planung ab August 2020 wieder «Normalstand» erreichte konnte, steht dieses Jahr eine noch intensivere Planungsarbeit an. Grund dafür ist die Verschiebung der Olympischen Spiele 2020 in Tokio, welche nun ins gleiche Kalenderjahr mit der Vorbereitungsphase der Winterspiele in Peking 2022 fallen. Für den Präventionsbereich wird die Betreuung und Ausbildung zweier Delegationen ebenfalls einen erhöhten Koordinationsaufwand bedeuten.</p> <p><strong>Neue strategische Führung und Weiterentwicklung</strong></p> <p>Im Januar hat der vom Sportparlament neu zusammengesetzte Stiftungsrat um den Präsidenten Ulrich Kurmann seine Arbeit aufgenommen. In der Dopingbekämpfung soll die Athletenperspektive verstärkt eingebracht und der Fokus noch vermehrt auf die Bereiche Prävention und Ermittlung gerichtet werden. Die neu unterzeichneten Rahmenvereinbarungen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) und mit Swiss Olympic gewähren Antidoping Schweiz mittelfristig und schrittweise zusätzliche finanzielle Mittel, welche für die zentralen strategischen Handlungsfelder des neuen Doping Statuts äusserst wichtig sind. Eines der meistgenannten Anliegen, nicht nur von Seiten der Schweizer Athletinnen und Athleten, ist die Verbesserung der Chancengleichheit durch den konsequenten Ausbau der globalen Dopingbekämpfung. Antidoping Schweiz wird im Rahmen der Möglichkeiten künftig international noch mehr Profil zeigen, um die Chancengleichheit für alle Schweizer Sportlerinnen und Sportler zu verbessern.</p> <p> </p> <p><strong>Download</strong></p> <p><a class="link-internal" href="https://www.antidoping.ch/sites/default/files/annual_report_2020.pdf" target="_blank">Jahresbericht 2020</a></p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/15" hreflang="de">Öffentlichkeit</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-04-21T12:00:00Z" class="datetime">Mi., 21.04.2021 - 12:00</time> Tue, 20 Apr 2021 09:00:31 +0000 tobias.baumberger 316 at https://www.antidoping.ch Führende NADOs hoffen weiterhin auf eine bedeutende Reform der WADA-Governance https://www.antidoping.ch/news/fuehrende-nados-hoffen-weiterhin-auf-eine-bedeutende-reform-der-wada-governance <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Führende NADOs hoffen weiterhin auf eine bedeutende Reform der WADA-Governance</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 25.03.2021 - 13:18</span> <p><strong>Mit grossem Interesse verfolgen Vertreterinnen und Vertreter von nationalen Anti-Doping-Organisationen (NADOs) die Aktivitäten der WADA-Arbeitsgruppe zur Überprüfung der Governance. </strong></p> <ul> <li>Die NADO-Führungskräfte beteiligen sich seit der Veröffentlichung der <em>Copenhagen Declaration</em> an den Reformprozessen und bringen Vorschläge ein, die auf den Prinzipien der Unabhängigkeit, der Einbindung der wichtigsten Stakeholder - insbesondere der Athletinnen und Athleten -, der Transparenz und der Beseitigung von Interessenkonflikten basieren.</li> <li>In einer aktuellen Vernehmlassung der WADA wurden die NADO-Community sowie Athletinnen und Athleten aufgefordert, ihre Erfahrungen einzubringen. Die führenden NADOs betonen die Notwendigkeit der strikten Aufteilung der Rollen und Zuständigkeiten zwischen dem Exekutivkomitee und dem Foundation Board der WADA sowie eines faktisch unabhängigen Exekutivkomitees. Gleichzeitig muss ein faires und repräsentatives Gleichgewicht aller Interessengruppen im Foundation Board und in den WADA-Ausschüssen sichergestellt werden.</li> </ul> <p>Zur <a href="https://www.antidoping.ch/en/news/nado-leaders-remain-hopeful-meaningful-reform-wada-governance" target="_blank">Medienmitteilung</a> der nationalen Agenturen (Englisch)</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/15" hreflang="de">Öffentlichkeit</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-03-25T12:00:00Z" class="datetime">Do., 25.03.2021 - 12:00</time> Thu, 25 Mar 2021 13:18:56 +0000 tobias.baumberger 309 at https://www.antidoping.ch Vier-Jahres-Sperre für Amateur-Fussballer https://www.antidoping.ch/news/vier-jahres-sperre-fuer-amateur-fussballer <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Vier-Jahres-Sperre für Amateur-Fussballer</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi., 24.02.2021 - 07:40</span> <p><strong>Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt einen Amateur-Fussballspieler wegen Anwendung und Besitz der verbotenen Substanz Metandienon für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung. </strong></p> <p>Im Rahmen einer Polizeikontrolle wurde beim Amateur-Fussballer eine Dose mit mehreren Tabletten Metandienon festgestellt und eingezogen. Anlässlich der polizeilichen Befragung gab der Fussballspieler zu, die im Sport jederzeit verbotene Substanz Metandienon seit Januar 2019 zu konsumieren. Als verboten identifizierte Produkte werden von der Polizei beschlagnahmt und an Antidoping Schweiz weitergeleitet. Antidoping Schweiz vernichtet diese Produkte kostenpflichtig.</p> <p>Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic sperrt den Betroffenen wegen Anwendung und Besitz von Metandienon für vier Jahre. Die Sperre gilt seit dem 20. Dezember 2019, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten wirksam. Der Verurteilte muss zudem die Verfahrenskosten sowie eine Entschädigung an Antidoping Schweiz im Gesamtbetrag von 1'700 Franken übernehmen.</p> <p>Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass bei Verstössen gegen die Anti-Doping-Bestimmungen, wie in diesem Fall ersichtlich, auch Amateur-Sportler gesperrt werden.</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/16" hreflang="de">Recht</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-02-24T12:00:00Z" class="datetime">Mi., 24.02.2021 - 12:00</time> Wed, 24 Feb 2021 07:40:23 +0000 tobias.baumberger 306 at https://www.antidoping.ch Volleyballer wegen Dopings für vier Jahre gesperrt https://www.antidoping.ch/news/volleyballer-wegen-dopings-fuer-vier-jahre-gesperrt <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Volleyballer wegen Dopings für vier Jahre gesperrt</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mi., 17.02.2021 - 07:14</span> <p><strong>Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt den ehemaligen NLA-Volleyballer Jaroslav Vlcko wegen versuchter Anwendung und Besitz von Dehydrochlormethyltestosteron, Testosteron und Ostarin für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung. </strong></p> <p>Der ehemalige NLA-Volleyballspieler Jaroslav Vlcko ist von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) wegen versuchter Anwendung und Besitz der verbotenen Substanzen Dehydrochlormethyltestosteron, Testosteron und Ostarin für vier Jahre gesperrt worden. Die Sperre gilt seit dem 16. April 2020, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten und jegliche Funktionen im Sport weltweit wirksam.</p> <p>Im März 2019 untersuchte das Grenzwachtkorps den Volleyballspieler im Rahmen einer Personenkontrolle und stellte in seinem Reisegepäck die verbotenen Substanzen sicher. Die DK verurteilt den Athleten zu einer Sperre von vier Jahren. Zusätzlich muss der Verurteilte eine Parteientschädigung an Antidoping Schweiz, die Verfahrenskosten sowie eine Busse im Gesamtbetrag von 1'950 Franken übernehmen.</p> <p>Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass der Import von verbotenen Dopingmitteln gemäss Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung (SpoFöG) verboten bleibt. Mit der Unterstützung der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) werden laufend die Ein- und Ausfuhr verdächtiger Waren sichergestellt und an Antidoping Schweiz weitergeleitet. Antidoping Schweiz vernichtet diese Produkte kostenpflichtig und stellt einen Antrag zur Eröffnung eines Disziplinarverfahrens bei der DK.</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/16" hreflang="de">Recht</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-02-17T12:00:00Z" class="datetime">Mi., 17.02.2021 - 12:00</time> Wed, 17 Feb 2021 07:14:07 +0000 tobias.baumberger 304 at https://www.antidoping.ch Neue Broschüre von Antidoping Schweiz https://www.antidoping.ch/news/neue-broschuere-von-antidoping-schweiz <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Neue Broschüre von Antidoping Schweiz</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 04.02.2021 - 07:53</span> <p><strong>Die neue Präventionsbroschüre «Gemeinsam für sauberen Sport» enthält aktuelle Informationen und praktische Empfehlungen rund um das Thema Anti-Doping.</strong></p> <p>Die Stiftung Antidoping Schweiz unterstützt seine Nationalen Partner und die Nationalen Sportverbände in der Dopingprävention und stellt ihnen die neue Broschüre «Gemeinsam für sauberen Sport» als Printversion und <a href="https://antidoping-schweiz-d.reader.epaper.guru/de-CH/viewer/2e22b642-3225-4379-a39e-99149cdcac14/35fe4040-e824-4441-a0d9-26136705a61e" target="_blank">ePaper</a> in Deutsch, Französisch, Italienisch sowie Englisch zur Verfügung.</p> <p>Athletinnen und Athleten, Coaches, Eltern sowie alle, die den sauberen Sport schützen wollen, erweitern ihr Anti-Doping-Wissen mit übersichtlichen Darstellungen sowie praktischen Handlungsempfehlungen. QR-Codes bieten zu jedem Thema einen vereinfachten Zugang zu vertieften Informationen sowie aktuellen Bestimmungen und Listen auf der Webseite.</p> <p>Für Athletinnen und Athleten aus dem Leistungssport stehen zudem ab sofort überarbeitete Merkblätter zur Verfügung. Das <a href="https://www.antidoping.ch/sites/default/files/210101_merkblatt_leistungssport_de.pdf" target="_blank">Merkblatt Leistungssport</a> fasst die wichtigsten Handlungsempfehlungen aus dem Athletenalltag zusammen. Kontrollpool-Athletinnen und -Athleten sowie Team-Administratoren können sich im <a href="https://www.antidoping.ch/sites/default/files/210101_merkblatt_whereabouts_de.pdf" target="_blank">Merkblatt Whereabouts</a> einen Überblick über die Meldepflicht (Whereabouts) sowie Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ) verschaffen.</p> <p>Gerne steht Antidoping Schweiz weiterhin mit Präsenz- oder Online-Schulungen und Workshops für die <a href="https://www.antidoping.ch/praevention/ausbildungsangebot#section-368">Ausbildung</a> der Athletinnen und Athleten sowie Trainerinnerinnen und Trainer zur Verfügung.</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="grid grid--tight"> <section class="grid__item w-1/1 paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-media paragraph--view-mode--default "> <div> <a class="anchor visually-hidden" id="section-811"></a> <div class="grid grid--center"> <div class="grid__item w-11/12"> <a href="/download-center"> <div class="media media--type-image media--view-mode-default"> <div class="visually-hidden">Image:</div> <picture> <source srcset="/sites/default/files/styles/pg_image/public/2021-02/210204_broschuere_0.png?itok=-TL6vGpS 1x" media="all and (min-width: 1024px) and (max-width: 1439px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/pg_image/public/2021-02/210204_broschuere_0.png?itok=-TL6vGpS 1x" media="all and (min-width: 768px) and (max-width: 1023px)" type="image/png"/> <source srcset="/sites/default/files/styles/pg_image/public/2021-02/210204_broschuere_0.png?itok=-TL6vGpS 1180w" type="image/png" sizes="100vw"/> <img src="/sites/default/files/styles/home_menu_800x400_/public/2021-02/210204_broschuere_0.png?itok=uyRhY1gw" alt="broschuere" typeof="foaf:Image" /> </picture> </div> </a> </div> </div> </div> </section> </div> <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/12" hreflang="de">Athleten-Info</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-02-04T12:00:00Z" class="datetime">Do., 04.02.2021 - 12:00</time> Thu, 04 Feb 2021 07:53:46 +0000 tobias.baumberger 301 at https://www.antidoping.ch Impfungen gegen COVID-19 https://www.antidoping.ch/news/impfungen-gegen-covid-19 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Impfungen gegen COVID-19</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/57" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">tobias.baumberger</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Di., 19.01.2021 - 15:20</span> <p><strong>Antidoping Schweiz empfiehlt Athletinnen und Athleten, Impfstoffe gegen COVID-19 vor der Anwendung wie gewöhnlich mit der Medikamentenabfrage Global DRO (via Website oder Mobile App) zu überprüfen. </strong></p> <p>Die Gesundheit und das Wohlergehen der Athletinnen und Athleten ist für Antidoping Schweiz von grösster Bedeutung. Schweizer Athletinnen und Athleten sollen sich jederzeit sicher fühlen, dass sie nicht gegen die Anti-Doping-Bestimmungen verstossen, wenn sie einen Impfstoff gegen das Coronavirus erhalten.</p> <p>Der Doping-Status in der Schweiz zugelassener COVID-19-Impfstoffe können mit der <a href="https://www.antidoping.ch/node/16/">Medikamentenabfrage Global DRO</a> überprüft werden. Aktuell ist dies für die Impfung von Pfizer/BioNTech sowie Moderna möglich. Zukünftig zugelassene COVID-19-Impfstoffe werden ebenfalls zeitnah nach ihrer Zulassung in der Medikamentenabfrage zu finden sein.</p> <p><strong>Antidoping Schweiz erinnert alle Athletinnen und Athleten daran, vor Anwendung jeglicher Medikamente, dementsprechend auch bei COVID-19-Impfstoffen, selbständig zu prüfen, ob sie erlaubt sind.</strong></p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/12" hreflang="de">Athleten-Info</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2021-01-20T12:00:00Z" class="datetime">Mi., 20.01.2021 - 12:00</time> Tue, 19 Jan 2021 15:20:58 +0000 tobias.baumberger 300 at https://www.antidoping.ch Zusätzliche Mittel für Antidoping Schweiz https://www.antidoping.ch/news/zusaetzliche-mittel-fuer-antidoping-schweiz <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Zusätzliche Mittel für Antidoping Schweiz</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/13" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">jonas.personeni</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo., 28.12.2020 - 13:09</span> <p><strong>Antidoping Schweiz hat mit dem Departement VBS von Frau Bundesrätin Viola Amherd eine neue Rahmenvereinbarung unterzeichnet. Darin wird die finanzielle Unterstützung des Bundes für die Dopingbekämpfung in der Schweiz substanziell erhöht. Nach langen Jahren der Verhandlung wird die Unterstützung von Antidoping Schweiz relevant erhöht. </strong></p> <p>Zusammen mit dem Bundesamt für Sport (BASPO) und Swiss Olympic hat sich Antidoping Schweiz auf die zukünftige Ausgestaltung der Dopingbekämpfung der Schweiz geeinigt. Die in diesem Prozess erarbeiteten Grundsätze wurden nun in der Rahmenvereinbarung für die Jahre 2021 bis 2024 mit dem Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) unterzeichnet.</p> <p>Im Zentrum der gemeinsamen Überlegungen stand die Glaubwürdigkeit. Die Glaubwürdigkeit der Dopingbekämpfung, aber auch die Bedeutung der Dopingbekämpfung für die Glaubwürdigkeit des Leistungssports im Ganzen. Um diese auch künftig zu gewährleisten, sind mittelfristig zusätzliche finanzielle Anstrengungen notwendig.</p> <p>Die künftigen strategischen Handlungsfelder liegen insbesondere im Ausbau der Ausbildung, der Ermittlungen sowie der internationalen Zusammenarbeit. Damit sollen den professioneller agierenden und mobileren Dopingnetzwerken entgegengewirkt werden.</p> <p><strong>Swiss Olympic zieht mit</strong></p> <p>Damit diese Herausforderungen gemeistert werden können, will das VBS die Finanzhilfe für Antidoping Schweiz in den nächsten Jahren bis 2024 von aktuell jährlich Fr. 2.73 Mio auf Fr. 3.45 Mio im Jahr 2024 erhöhen. Auch mit Swiss Olympic steht eine entsprechend angepasste Rahmenvereinbarung vor der Unterzeichnung, der Betrag soll schrittweise analog dem Bund erhöht werden.</p> <p>Entscheidende Grundlage für die Erhöhung der Unterstützung war die Feststellung der Partner, dass Antidoping Schweiz heute sehr gut aufgestellt ist und national und international einen sehr guten Ruf geniesst.</p> <p>Antidoping Schweiz freut sich sehr über diese Vereinbarungen und ist überzeugt, mit diesen zusätzlichen Mitteln die nötigen Ressourcen zu erhalten, um auch mittelfristig einen glaubwürden Kampf gegen Doping und damit für einen sauberen Sport führen zu können.</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/15" hreflang="de">Öffentlichkeit</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2020-12-28T12:00:00Z" class="datetime">Mo., 28.12.2020 - 12:00</time> Mon, 28 Dec 2020 13:09:24 +0000 jonas.personeni 296 at https://www.antidoping.ch Dopingliste 2021 https://www.antidoping.ch/news/dopingliste-2021 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Dopingliste 2021</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/13" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">jonas.personeni</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Do., 19.11.2020 - 17:10</span> <p><strong>Per 01.01.2021 tritt die neue </strong><a href="https://www.antidoping.ch/recht/dopingliste">Dopingliste</a><strong> in Kraft. Von der Welt Anti-Doping Agentur (WADA) wurden mehrheitlich formale Anpassungen vorgenommen. Die Abschnitte, welche für die Dopingliste 2021 angepasst wurden, betreffen unter anderem die Beta-2-Agonisten sowie Missbrauchssubstanzen.</strong></p> <p>Ab dem 1. Januar 2021 ist die Inhalation von Vilanterol bis zu einer maximalen Dosierung von 25 Mikrogramm pro 24 Stunden erlaubt. Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass jede Anwendung von Vilanterol bis zum 31. Dezember 2020 verboten bleibt. Bei notwendiger Anwendung in diesem Zeitraum muss gemäss ATZ-Wizard eine Ausnahmebewilligung zu therapeutischen Zwecken (ATZ) beantragt werden.</p> <p><strong>Antidoping Schweiz erinnert alle Athletinnen und Athleten daran, jedes Medikament vor der Anwendung mit der Medikamentenabfrage </strong><a href="https://www.antidoping.ch/medizin/medikamentenabfrage-global-dro">Global DRO</a><strong> (via Website oder Mobile App) zu überprüfen. </strong></p> <p>In der Dopingliste 2021 werden neu «Missbrauchssubstanzen» gekennzeichnet: Kokain, Diamorphin (Heroin), Methylendioxymethamphetamin (MDMA) und Tetrahydrocannabinol (THC). Ab dem 1. Januar 2021 kann die Anwendung dieser Substanzen milder sanktioniert werden. Diese Bestimmung gilt nur, falls die Substanzen ausserhalb des Wettkampfs und nicht zum Zweck der Leistungssteigerung angewendet wurden. <strong>Wichtig</strong>: diese Missbrauchssubstanzen bleiben gemäss Dopingliste 2021 weiterhin im Wettkampf verboten.</p> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/12" hreflang="de">Athleten-Info</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2020-11-27T12:00:00Z" class="datetime">Fr., 27.11.2020 - 12:00</time> Thu, 19 Nov 2020 17:10:08 +0000 jonas.personeni 262 at https://www.antidoping.ch Doping-Statut von Swiss Olympic 2021 https://www.antidoping.ch/news/doping-statut-von-swiss-olympic-2021 <span class="field field--name-title field--type-string field--label-hidden">Doping-Statut von Swiss Olympic 2021</span> <span class="field field--name-uid field--type-entity-reference field--label-hidden"><span lang="" about="/user/13" typeof="schema:Person" property="schema:name" datatype="">jonas.personeni</span></span> <span class="field field--name-created field--type-created field--label-hidden">Mo., 16.11.2020 - 08:56</span> <div >Teaser Bild auf Seite anzeigen:</div> 0 <div class="grid grid--tight"> <section class="grid__item w-1/1 paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--default "> <div id="section-748"> <div class="grid grid--center"> <div class="grid__item w-11/12"> <h2>Wichtigste Änderungen und Neuerungen</h2> <p><strong>Am Sportparlament vom 20. November 2020 wurde das neue Doping-Statut von Swiss Olympic verabschiedet, welches am 1. Januar 2021 in Kraft tritt. Das Doping-Statut und die dazu gehörenden Ausführungsbestimmungen sind für alle Swiss Olympic angeschlossenen Verbände verbindlich. Die Anti-Doping-Bestimmungen gelten somit für alle Sporttreibenden mit einer Lizenz oder einer Mitgliedschaft bei einem Verein bzw. Verband, welcher Swiss Olympic angeschlossen ist. Dasselbe gilt für Teilnehmende an Wettkämpfen solcher Organisationen.</strong></p> <p>Die verabschiedete Version des <a href="https://www.swissolympic.ch/dam/jcr:7a1d6e43-cfe8-4671-9ad3-f1dcaba272ca/10.1_Doping-Statut_2021.pdf" target="_blank">Doping-Statuts von Swiss Olympic 2021</a> sowie die entsprechenden Ausführungsbestimmungen werden in Kürze auf Deutsch und Französisch publiziert. Antidoping Schweiz fasst hier die wichtigsten Änderungen und Neuerung übersichtlich zusammen:</p> <p><strong>Neuer Tatbestand zum Schutz der Whistleblower</strong><br /> Athletinnen und Athleten oder andere Personen wie bspw. Betreuungspersonen können zukünftig sanktioniert werden, wenn sie jemanden davon abhalten, Verstösse gegen Anti-Doping-Bestimmungen oder staatliches Recht betreffend Dopingbekämpfung den entsprechenden Stellen zu melden. Damit sollen Whistleblower besser geschützt werden. Hinweise und Verdachte auf mögliche Dopingvergehen können bei Antidoping Schweiz <a href="/verdacht-melden">anonym übermittelt</a> werden.</p> <p><strong>Angemessene Verteidigung für Athleten</strong><br /> Neuerdings ist die unentgeltliche Rechtspflege für beschuldigte Athletinnen und Athleten im Doping-Statut festgehalten. Es handelt sich dabei um ein Instrument für eine angemessene Verteidigung, damit Athletenrechte in den Verfahren wegen Verstössen gegen Anti-Doping-Bestimmungen bestmöglich gewahrt werden können.</p> <p><strong>Antidoping Schweiz neu auch Sanktionierungsinstanz</strong><br /> Eine Neuerung ist das Resultatmanagementverfahren, wonach neu nicht mehr nur die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic Entscheide fällen kann, sondern unter streng geregelten Voraussetzungen bereits Antidoping Schweiz. Zudem besteht die Möglichkeit, dass Antidoping Schweiz im Einzelfall mit der Athletin bzw. dem Athleten oder einer anderen Person eine Vereinbarung zur Beilegung eines Disziplinarverfahrens wegen eines Verstosses abschliessen kann. Die Entscheide von Antidoping Schweiz sind bei der Disziplinarkammer anfechtbar.</p> <p><strong>Mehr Flexibilität bei Sanktionierung</strong><br /> Im Hinblick auf die Sanktionierung ist mit dem Doping-Statut 2021 im Einzelfall mehr Flexibilität möglich. Damit wird dem Grundsatz der Verhältnismässigkeit mehr Bedeutung zugewiesen. Gilt eine Athletin bzw. ein Athlet als schutzbedürftige Person (minderjährige und nicht urteilsfähige Personen) oder Freizeitsportler, können erleichterte Sanktionen ausgesprochen werden. Urteile gegen diese Personengruppen müssen zudem nicht zwingendermassen veröffentlicht werden.</p> <p><strong>Ausbildungspflicht für Athleten</strong><br /> Der <em>International Standard for Education</em> der WADA wird in der Schweiz mit dem Ausbildungskonzept von Antidoping Schweiz umgesetzt. In Absprache mit Swiss Olympic wurde festgehalten, dass die Athletinnen und Athleten mit einer Swiss Olympic Card eine Anti-Doping-Ausbildung absolvieren müssen. Dies wird in erster Linie mit einer E-Learning-Pflicht umgesetzt, welche pro Card-Kategorie schrittweise eingeführt wird. Ausserdem werden die Schulungen und Workshops von Antidoping Schweiz weiterentwickelt und ausgebaut. Im Doping-Statut ist die Pflicht der Nationalen Sportverbände sowie der Athletinnen und Athleten verankert, die entsprechenden Massnahmen gemeinsam mit Antidoping Schweiz umzusetzen.</p> <p><strong>Einführung des ATZ-Pools</strong><br /> Eine wichtige Neuerung in den Ausführungsbestimmungen zu Ausnahmebewilligungen zu therapeutischen Zwecken ist die Einführung des sogenannten ATZ-Pools. Der ATZ-Pool definiert, wer grundsätzlich vorgängig, d.h. vor dem Therapiestart, über eine gültige ATZ verfügen muss. Die Einführung und Erweiterung erfolgt in Absprache mit den betroffenen Nationalen Sportverbänden und pro Sportart. Detaillierte Informationen zu diesem Thema folgen ab 1. Januar 2021 auf <a href="/atz-pool">www.antidoping.ch/atz-pool</a>.</p> <p><strong>Neue Definition «im Wettkampf»</strong><br /> Neu gilt eine Dopingkontrolle als «im Wettkampf», wenn sie im Zeitraum ab 23:59 Uhr am Tag vor einem Wettkampf bis zum Ende dieses Wettkampfes und der Probenahme in Verbindung mit diesem Wettkampf durchgeführt wird. Alle anderen Zeiträume gelten als «ausserhalb des Wettkampfes». Diese Unterscheidung ist von Bedeutung, da «im Wettkampf» mehr Substanzen verboten sind.</p> </div> </div> </div> </section> <section class="grid__item w-1/1 paragraph paragraph--type--pg-container paragraph--view-mode--default "> <div id="section-757" class="bg--tertiary pdgt md-pdgt+ pdgb md-pdgb+"> <div class="grid grid--center"> <div class="grid__item w-11/12"> <div class="container-pgs"> <h2>Konkrete Änderungen im Doping-Statut 2021</h2> <div> <section class="grid__item w-1/1 paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--slider paragraph--view-mode--default "> <div> <a class="anchor visually-hidden" id="section-753"></a> <div class="grid grid--center"> <div class="grid__item w-11/12"> <div class="slider-item"> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-758"> <h4>Artikel 2.5</h4> <p>Präzisierung in der Definition der unzulässigen Einflussnahme. In der Definition wurde klargestellt, dass die aufgezählten Tatbestandbeispiele nicht abschliessend sind und dass auch die Übermittlung von gefälschten Dokumenten an Antidoping Schweiz sowie an die Disziplinarkammer von der Definition erfasst ist.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-759"> <h4>Artikel 2.9</h4> <p>Zum Tatbestand der Mittäterschaft wurde die versuchte Mittäterschaft hinzugefügt.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-760"> <h4>Artikel 2.10 </h4> <p>Die zwingende Voraussetzung einer schriftlichen Mitteilung entfällt und es genügt, dass der Nachweis erbracht wird, dass der Athlet wusste oder hätte wissen müssen, dass die Betreuungsperson aufgrund eines Verstosses gegen Anti-Doping-Bestimmungen gesperrt ist.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-761"> <h4>Artikel 2.11</h4> <p>Neuer Doping-Tatbestand: «Handlungen eines Athleten oder einer anderen Person, um jemanden von einer Meldung an die Behörden abzubringen oder Vergeltung zu üben». Athleten oder andere Personen wie bspw. Betreuungspersonen werden sanktioniert, wenn sie jemanden davon abhalten, sich an staatliche Behörden oder Anti-Doping-Organisationen zu wenden, um Verstösse gegen Anti-Doping-Bestimmungen, gegen staatliches Recht betreffend Dopingbekämpfung oder gegen das Code-Compliance-Programm der WADA zu melden oder anzuzeigen. Damit sollen Whistleblower besser geschützt werden.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-762"> <h4>Artikel 4.2.2 </h4> <p>Neben den bereits bestehenden spezifischen Substanzen gibt es neu auch spezifische Methoden. Bei spezifischen Methoden handelt es sich um Methoden, die ähnlich wie spezifische Substanzen den Anschein erwecken, dass ein Athlet oder andere Person diese eher zu anderen als zu Dopingzwecken verwendet hat (z.B. als Medikament zur Behandlung einer Krankheit).</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-763"> <h4>Artikel 4.2.3</h4> <p>Auf der Dopingliste werden gewisse Substanzen als Missbrauchssubstanzen in eine spezielle Kategorie eingeteilt. Das <em>List Committee</em> der WADA hat folgende Substanzen als Missbrauchssubstanzen klassiert: Tetrahydrocannabinol (THC), MDMA, Heroin und Kokain. Die Einnahme, die Anwendung oder der Besitz von Missbrauchssubstanzen kann milder sanktioniert werden (siehe Artikel 10.2.4).</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-764"> <h4>Artikel 7</h4> <p>Es wurde ein neues Verfahren eingeführt - das Resultatmanagementverfahren. Neu wird nicht mehr nur die Disziplinarkammer Entscheide fällen können, sondern bereits Antidoping Schweiz. Unter streng geregelten Voraussetzungen erlässt Antidoping Schweiz im Resultatmanagementverfahren Entscheide ähnlich einem Strafbefehl im Strafverfahren. Diese Entscheide sind mit Berufung bei der Disziplinarkammer anfechtbar, wobei der Entscheid von Antidoping Schweiz als Anklageschrift gilt. Dieses Verfahren wird in den Ausführungsbestimmungen zum Resultatmanagement detailliert geregelt.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-765"> <h4>Artikel 10.3.1</h4> <p>Die Sanktionsmöglichkeiten wurden generell viel flexibler ausgestaltet. Artikel 10.3.1gelangt bei einem Verstoss gegen Artikel 2.3 (u.a. Weigerung, sich einer Probenahme zu unterziehen) oder gegen Artikel 2.5 (unzulässige Einflussnahme) zur Anwendung. Die Standardsperre beträgt zwar weiterhin 4 Jahre, neu bestehen jedoch drei Ausnahmetatbestände mit reduzierter Sperre, u.a. besteht die Möglichkeit einer Reduktion bis hin zu einer Verwarnung, wenn der «Täter» eine schutzbedürftige Person oder eine Freizeitsportler ist.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-766"> <h4>Artikel 10.4</h4> <p>Wiedereinführung des Konzepts der «erschwerenden Umstände». Bereits im Doping-Statut 2009 war dieses Konzept vorhanden, wurde jedoch aus dem Code und Doping-Statut 2015 gestrichen, da die Standardsperre nunmehr vier anstatt zwei Jahre betrug. Liegen nun erschwerende Umstände vor, kann die Standardsperre um bis zu zwei weitere Jahre verlängert werden. Unter bestimmten Voraussetzungen können dann bei einem Erstverstoss gegen Anti-Doping-Bestimmungen bis zu sechs Jahre Sperre drohen.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-767"> <h4>Artikel 10.7.1.1</h4> <p>Die Anwendung von «substanzieller Unterstützung» wurde erweitert. Athleten und andere Personen dürfen nun auch eine Reduktion oder Aussetzung der Sperre erhalten, wenn sie bei der Aufdeckung von Fällen der Nichtkonformität mit dem Code oder bei Verstössen gegen die Integrität des Sports mithelfen und nicht mehr nur bei Verstössen gegen Anti-Doping-Bestimmungen oder bei Straftatbeständen.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-768"> <h4>Artikel 10.8</h4> <p>In Artikel 10.8 wurden prozessvergleichende Vereinbarungen im Resultatmanagement eingeführt. Dabei handelt es sich um Vereinbarungen zwischen Athleten oder anderen Personen und Antidoping Schweiz, die den Prozess beenden. Gemäss Artikel 10.8.1 kann eine Sperre von vier oder mehr Jahren aus prozessökonomischen Gründen um ein Jahr reduziert werden, wenn der Athlet oder die andere Person den Verstoss gegen Anti-Doping-Bestimmungen innerhalb von 20 Arbeitstagen nach Erhalt der Benachrichtigung über den Verstoss akzeptiert. Artikel 10.8.2 gibt Antidoping Schweiz sodann die Möglichkeit, im Einzelfall mit dem Athleten oder der anderen Person eine Vereinbarung zur Beilegung eines Disziplinarverfahrens wegen Verstoss gegen Anti-Doping-Bestimmungen abzuschliessen. Massgeblich ist dabei der Einbezug der WADA. Eine solche Vereinbarung wäre nicht anfechtbar und das Verfahren per Vergleich abgeschlossen.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-769"> <h4>Artikel 10.9</h4> <p>Das Kapitel über die Mehrfachverstösse ist ebenfalls überarbeitet worden. Dabei geht es insbesondere um die Handhabung eines Verstosses, der länger als 12 Monate vor dem bereits sanktionierten Verstoss zurücklag und erst entdeckt wird, nachdem bereits eine Sanktion für den anderen, zeitlich näher an der Sanktion liegenden Verstoss ausgesprochen wurde. Im Prinzip wird dann ein Verstoss trotzdem als Erstverstoss gewertet und die Sanktion erfolgt unabhängig vom bereits sanktionierten Verstoss. Das bedeutet, dass ein Athlet zwei separate Sanktionen bzw. Sperren erhalten kann, die nacheinander durchzusetzen sind und nicht nur eine Sperre aufgrund eines Zweitverstosses, die dann deutlich länger ausfallen würde.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-770"> <h4>Artikel 10.11</h4> <p>Gemäss Artikel 10.11 haben ein Signatar oder ein Mitgliedsverband von Swiss Olympic, der aufgrund eines Verstosses gegen Anti-Doping-Bestimmungen verwirkte Preisgelder zurückgefordert hat, angemessene Massnahmen zu ergreifen, um diese Preisgelder den Athleten zuzuordnen und auszuzahlen, die Anspruch darauf gehabt hätten, wäre der Athlet, der sein Preisgeld verwirkt hat, nicht angetreten.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-771"> <h4>Artikel 13.1</h4> <p>Bei den Bestimmungen zu den Rechtsmitteln wurde eingefügt, dass Entscheide von Antidoping Schweiz grundsätzlich mit Berufung bei der Disziplinarkammer angefochten werden können. Zudem ist festgehalten, dass die WADA das Recht hat, einen Entscheid von Antidoping Schweiz direkt beim TAS anzufechten. Die WADA muss damit nicht zuerst vor die Disziplinarkammer gelangen.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-772"> <h4>Artikel 14</h4> <p>Die Bestimmungen zur Veröffentlichung von Entscheiden von Antidoping Schweiz und der Disziplinarkammer wurden zum besseren Verständnis klarer formuliert.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-773"> <h4>Artikel 15</h4> <p>In einem Land bzw. in einer Sportart ergangene Entscheide über Verstösse gegen Anti-Doping-Bestimmungen gelten automatisch weltweit und sind in allen Ländern, von allen Signataren umzusetzen.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-774"> <h4>Artikel 18</h4> <p>Der Artikel 18 zur Ausbildung wurde gekürzt, da es neu einen <em>International Standard for Education</em> gibt. Die Vorgaben daraus werden von Antidoping Schweiz in Zusammenarbeit mit Swiss Olympic und den Mitgliedsverbänden umgesetzt. Antidoping Schweiz setzt den vorgenannten International Standard mit dem Ausbildungskonzept um.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-775"> <h4>Artikel 21</h4> <p>In Artikel 21 sind zusätzliche Pflichten festgehalten, insbesondere diejenige zur Information der zuständigen Verbände und Anti-Doping-Organisationen durch Athleten, die von einem Nicht-Signatar des Codes wegen einem Verstoss gegen Anti-Doping-Bestimmungen sanktioniert wurden.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-787"> <h4>Artikel 23</h4> <p>Aufgrund des <em>Athlete’s Anti-Doping Rights Act</em> wurde die unentgeltliche Rechtspflege für Athleten und andere Personen, gegen die ein Resultatmanagement- oder ein Disziplinarverfahren geführt wird, festgehalten. Ziel ist es, den Beschuldigten ein Instrument für eine angemessene Verteidigung zu geben, damit ihre Rechte in den Verfahren wegen Verstössen gegen Anti-Doping-Bestimmungen bestmöglich gewahrt werden können.</p> </div> </section> <section class="paragraph pdgb lg-pdgb+ paragraph--type--pg-text paragraph--view-mode--slider "> <div id="section-776"> <h4>Neue Definitionen und Begriffe:</h4> <ul> <li>der Begriff «Ausbildung» für die Ausbildung in Anti-Doping-Themen.</li> <li>der Begriff «erschwerende Umstände» als Konkretisierung von Artikel 10.4.</li> <li>der Begriff «schutzbedürftige Person». Grundsätzlich fallen unter diesen Begriff minderjährige und nicht urteilsfähige Personen.</li> <li>der Begriff «Freizeitsportler». Die Idee dahinter ist, dass insbesondere Amateur-Athleten in unteren Ligen oder sog. Hobbysportler unter diese Definition fallen und somit erleichterte Sanktionen erhalten können.</li> </ul> <p>Wird nun ein Athlet als «schutzbedürftige Person» oder als «Freizeitsportler» qualifiziert, hat das zur Folge:</p> <ul> <li>dass keine zwingende Veröffentlichung zu erfolgen hat (Art. 14.3.6);</li> <li>dass bei «fehlendem groben Verschulden» die Sanktion bei einer Verwarnung beginnt, anstatt bei mindestens einem Jahr Sperre, auch bei Anabolika (Art. 10.6.1.3);</li> <li>dass «schutzbedürftige Personen» nicht nachweisen müssen, wie die Substanz in ihren Organismus gelangt ist, um «fehlendes grobes Verschulden» nachzuweisen.</li> </ul> </div> </section> </div> <div class="flex flex--justify-between flex--wrap"> <button type="button" class="btn btn--primary slider-item__prev">Zurück</button> <button type="button" class="btn btn--primary slider-item__next">Weiter</button> </div> </div> </div> </div> </section> </div> </div> </div> </div> </div> </section> </div> <div class="visually-hidden">Kategorie:</div> <div> <a href="/taxonomy/term/15" hreflang="de">Öffentlichkeit</a> </div> <div >Datum:</div> <time datetime="2020-11-23T12:00:00Z" class="datetime">Mo., 23.11.2020 - 12:00</time> Mon, 16 Nov 2020 08:56:50 +0000 jonas.personeni 258 at https://www.antidoping.ch