Volleyballer wegen Dopings für vier Jahre gesperrt

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Kategorie:
Recht

Die Disziplinarkammer von Swiss Olympic sperrt den ehemaligen NLA-Volleyballer Jaroslav Vlcko wegen versuchter Anwendung und Besitz von Dehydrochlormethyltestosteron, Testosteron und Ostarin für vier Jahre und verurteilt ihn zu einer Geldzahlung.

Der ehemalige NLA-Volleyballspieler Jaroslav Vlcko ist von der Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) wegen versuchter Anwendung und Besitz der verbotenen Substanzen Dehydrochlormethyltestosteron, Testosteron und Ostarin für vier Jahre gesperrt worden. Die Sperre gilt seit dem 16. April 2020, dem Beginn der provisorischen Sperre, und ist für sämtliche Sportarten und jegliche Funktionen im Sport weltweit wirksam.

Im März 2019 untersuchte das Grenzwachtkorps den Volleyballspieler im Rahmen einer Personenkontrolle und stellte in seinem Reisegepäck die verbotenen Substanzen sicher. Die DK verurteilt den Athleten zu einer Sperre von vier Jahren. Zusätzlich muss der Verurteilte eine Parteientschädigung an Antidoping Schweiz, die Verfahrenskosten sowie eine Busse im Gesamtbetrag von 1'950 Franken übernehmen.

Antidoping Schweiz erinnert alle Sportlerinnen und Sportler daran, dass der Import von verbotenen Dopingmitteln gemäss Bundesgesetz über die Förderung von Sport und Bewegung (SpoFöG) verboten bleibt. Mit der Unterstützung der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) werden laufend die Ein- und Ausfuhr verdächtiger Waren sichergestellt und an Antidoping Schweiz weitergeleitet. Antidoping Schweiz vernichtet diese Produkte kostenpflichtig und stellt einen Antrag zur Eröffnung eines Disziplinarverfahrens bei der DK.